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Gewerbsmäßiger Betrug in mehreren Fällen

Datum: 13.12.2018

Kurzbeschreibung: Hauptverhandlung vor dem Landgericht Baden-Baden

Die Anklage der Staatsanwaltschaft Baden-Baden vom 12.07.2018 richtet sich gegen einen 80jährigen Kaufmann deutscher Staatsangehörigkeit und eine 72jährige deutsche Hausfrau. Dem einschlägig vorbestraften und unter Bewährung stehenden Kaufmann wird zur Last gelegt, als Unterstützer der sog. "Nigeria-Connection" hohe Geldbeträge an kriminelle Mitglieder dieser Gruppierung transferiert zu haben, nachdem er in Deutschland anderen Personen vorgespiegelt habe, er erwarte aus - tatsächlich nicht bestehenden - Erbfällen Einkünfte in Millionenhöhe, um die Getäuschten zur Auszahlung hoher zinsloser Darlehen an ihn zu bringen. Die Hausfrau sei eine dieser Geschädigten gewesen, habe sich dann aber in die kriminellen Handlungen des Kaufmannes, mit dem sie inzwischen in eheähnlicher Gemeinschaft lebt, einbinden lassen und habe ihm in zwei Fällen hierbei geholfen. Auf Grund ihrer Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Kaufmann an einer psychischen Erkrankung leidet und schuldunfähig ist. Insoweit ist beabsichtigt, den derzeit vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebrachten Mann wegen der Gefahr der Begehung weiterer einschlägiger Taten dauerhaft unterbringen zu lassen. Die Große Strafkammer des Landgerichts Baden-Baden wird diese Strafsache am 20.12.2018 um 13:00 Uhr mit Fortsetzungen am 08.01.2019 um 09:00 Uhr und am 09.01.2019 um 09:00 Uhr im Sitzungssaal 118 verhandeln.

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