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Wilde Polizeiflucht endet vor dem Gericht

Datum: 05.07.2017

Kurzbeschreibung: Hauptverhandlung vor dem Strafrichter in Baden-Baden

Ein 37jähriger deutscher Staatsangehöriger soll sich am 20.07.2017 zunächst auf der Autobahn A5 und dann im Landkreis Rastatt eine wilde Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert haben. Als der Angeklagte auf der Autobahn einer polizeilichen Kontrolle unterzogen werden sollte und der Polizeibeamte durch das leicht geöffnete Fenster der Fahrertür griff, um die Ausweispapiere entgegenzunehmen, soll der Angeklagte das Fenster geschlossen, die Hand des Polizeibeamten eingeklemmt und dann Gas gegeben haben. Der Beamte musste dadurch neben dem Fahrzeug herlaufen, um nicht mitgeschleift zu werden und konnte erst nach einiger Zeit seine Hand befreien. Dann flüchtete der Angeklagte, versuchte durch gezielte Fahrstreifenwechsel die ihn verfolgenden Streifenwagen am Überholen zu verhinden, rammte im weiteren Verlauf einen Streifenwagen und setzte dann seine Flucht durch den Landkreis Rastatt fort, bis er in Stollhofen von der Polizei ausgelegte Stopp-Sticks überfuhr und festgenommen werden konnte. Nun muss der Angeklagte sich am 09.07. (um 09:30 Uhr) und am 16.07.2018 (um 13.30 Uhr) vor dem Strafrichter beim Amtsgericht Baden-Baden wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter gefährlicher Körperverletzung, versuchter Nötigung, Gefährdung des Straßenverkehrs, Nötigung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworen.

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