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Raubüberfall auf Juweliergeschäft in Baden-Baden

Datum: 02.11.2018

Kurzbeschreibung: Hauptverhandlung vor dem Landgericht Baden-Baden

Drei Männer litauischer Staatsangehörigkeit müssen sich ab dem 09.11.2018, 9:00 Uhr, vor dem Landgericht Baden-Baden wegen Vorwürfen des schweren Bandendiebstahls in zwei Fällen, sowie des schweren Raubes in Tateinheit mit Freiheitsberaubung und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Nachdem zunächst mehrere Juweliergeschäfte in Baden-Baden von den Angeklagten ausgekundschaftet worden seien, sollen zwei der drei Angeklagten, dem gemeinsamen Tatplan und der gemeinsamen Bandenabrede der Angeklagten entsprechend, Ende Januar 2018 ein Juweliergeschäft in Baden-Baden betreten haben und gegenüber der allein im Ladengeschäft tätigen Verkäuferin vorgetäuscht haben, sich für höherwertige Herrenarmbanduhren zu interessieren. Nachdem die Verkäuferin daraufhin den Tresor geöffnet und einige Uhren zu  Anschauungszwecken herausgenommen hatte, sollen die die Tat unmittelbar ausführenden Angeklagten die Verkäuferin an den Armen gepackt, ihre Arme auf den Rücken gefesselt und sie anschließend in der Toilette des Ladengeschäfts eingesperrt haben. Anschließend sollen die zwei Angeklagten aus dem offenen Tresor und den Vitrinen unter anderem Uhren, Schmuck, Edelsteine und Luxus-Mobiltelefone im Verkaufswert von insgesamt über 1,1 Millionen Euro an sich genommen haben. Nach Versprühen von Reizgas im Ladengeschäft durch einen der Angeklagten, wodurch die Verkäuferin Übelkeit erlitten habe, seien die zwei Angeklagten mit der Tatbeute geflüchtet. Einen Teil der Beute soll der dritte Angeklagte, der gemeinsamen Abrede entsprechend, anschließend entgegen genommen und zu Verwertungszwecken nach Litauen verbracht haben. Im Vorfeld des Raubüberfalls sollen die Angeklagten zwei Personenkraftwagen aufgebrochen und gestohlen haben, um diese zum Auskundschaften und als etwaige Fluchtfahrzeuge zu verwenden.

Die Angeklagten befinden sich in Untersuchungshaft. Für die Hauptverhandlung hat das Landgericht insgesamt fünf Verhandlungstage bis 11.12.2018 bestimmt.

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